I-CubeX-System

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I cubeX digitizer.jpg
Das I-CubeX System besteht im Wesentlichen aus drei Teilen den eigentlichen Sensoren, dem so genannten I-CubeX Digitizer, dem Hauptbestandteil des Systems, und der Editor Software (weitere Infos hierzu im internen Bereich). Hier soll der generelle Aufbau einer Datenübermittlung via I-CubeX erklärt werden.

Das grundsätzliche Problem, das mit dem I-CubeX System gelöst wird ist die Übersetzung der analogen Spannungswerte, die die Sensoren ausgeben in Datenworte des MIDI-Protokolls. Der Digitizer (siehe Abbildung) ist dabei die Schnittstelle zwischen den Sensoren und jeglichem anderen System, das MIDI-Daten empfangen kann. Es können bis zu 32 Sensoren angeschlossen und über die dreiadrige Schnittstelle auch mit Strom versorgt werden. Acht der 32 Inputs können ebenfalls als Ausgang verwendet werden, um in Spannungswerte übersetzte MIDI-Informationen wieder auszugeben. Auf der anderen Seite ist eine normale MIDI-Schnittstelle angebracht um die MIDI-Informationen über den MIDI-Out Anschluss an das nächste System weiterzugeben und um über den MIDI-In Anschluss Konfigurationsdaten an den Digitizer zu übertragen.
Wie die Sensorwerte im Einzelnen genau in MIDI-Daten übersetzt werden, lässt sich über die mitgelieferte Software I-CubeX Editor definieren. Hier kann man für jeden Sensoreingang bestimmen, wie die spezifischen Werte interpretiert werden und auf welchem MIDI-Kanal bzw. mit welcher Controller-Nummer die Daten versendet werden. Diese Konfigurationen werden an den Digitizer übertragen und bleiben auch nach einer Abkopplung vom Stromnetz in dessen Speicher erhalten. So kann, nach einer Konfiguration, der Digitizer als "stand alone" System fungieren.

Installation des I-Cube-Systems und des I-Cube-X-Editors

  1. Treiber für die MIDI/USB-Schnittstelle "MIDISPORT 2x2" installieren (Aktuelle Version: MA_CMIDI_V32_4.3.00). Download unter www.m-audio.de (weitere Infos hierzu im internen Bereich). Installationsanweisung des Treiberherstellers ganz genau folgen. Das Interface ist möglicherweise, ohne eine weitere Installation, nur an dem USB-Port, an dem es installiert wurde, lauffähig.
  2. Java-Runtime-Environment muss auf dem Rechner installiert sein (z.B: Version 1.6update5; weitere Infos hierzu im internen Bereich).
    NICHT die von Infusion-Systems mitgelieferte Version installieren. Diese ist zu alt und funktioniert nicht.
  3. I-Cube-X Editor Software installieren. Download unter www.infusionsystems.com. Aktuell ist Version 3.31 (weitere Infos hierzu im internen Bereich).
  4. Dann den I-Cube Digitizer an das Stromnetz anschließen (immer zuerst den Netzstecker einstecken, bevor die MIDI-Verbindung verkabelt wird) und nach folgendem Muster verkabeln:
    I cubeX digitizer sample.png
  5. Nach dem Verkabeln den I-Cube Editor starten und eventuell die Einstellungen für die zu verwendenden MIDI-Ports korrigieren.


Zur Demonstration der Einsatzmöglichkeiten der Sensoren wurden MIDI Beispielanwendungen in EyesWeb realisiert und beschrieben.