Kategorie:Midi Interface

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MIDI Schnittstelle

Die Schnittstelle MIDI [ˈmɪdɪ] (engl.: musical instrument digital interface = „Digitale Schnittstelle für Musikinstrumente“) stammt ursprünglich aus dem Musikbereich und dient dort zur Übertragung „musikalischer Ereignisse“, wie z.B. dem Anschlagen einer Taste auf einem Keyboard.

Der Aufbau einer MIDI-Nachricht ist im Artikel MIDI-Protokoll beschrieben.

Technisch kann eine MIDI-Schnittstelle an einem USB-Port z.B. mit dem System MIDISPORT 2x2 realiert werden.


Vorteile von MIDI sind:

- die Normierung und Standardisierung des Protokolls und der Schnittstellen; dadurch kann man Sensorsysteme auf eine relativ einfache Art wenigstens rudimentär umsetzen,

- die Daten sind einfach interpretierbar und individuell abwandelbar,

- viele Programme können mit MIDI arbeiten (erwähnt sei hierbei Java, das eigene Klassen zur Bearbeitung von MIDI Nachrichten hat),

- mit einem sogenannten MIDI LoopBack kann man MIDI Nachrichten auch unter Programmen austauschen, wenn sie MIDI Nachrichten verstehen (Programme, die ActiveX Controls unterstützen, können mit einer MIDI Schnittstelle erweitert werden. Dazu kann man das „Mabry Midi Pack“ erwerben. Weitere Infos hierzu im internen Bereich),

- erwähnenswert ist, dass Befehle nur abgeschickt werden, wenn etwas getan wurde. Wenn eine Taste oder ein Regler bedient wurde.


MIDI hat auch einige Nachteile. Man möge beachten, dass es den MIDI Standard schon seit 1983 gibt. Seit da hat sich viel verändert.

Nachteile:

- da die MIDI Nachricht aus nur 3 Bytes besteht, wovon allein ein Byte als Statusbyte für die Adressierung und den Befehlstyp steht, bleiben noch zwei Bytes übrig, von denen wiederum 1 Bit für die Identifikation als Datenbyte benutzt wird. Dann bleiben noch genau 7 Bit pro Datenbyte, das sind 14 Bit, also 14 Zeichen, die zur Codierung von Informationen verwendet werden können, das ist für jedes ein Zahlenbereich von 0 bis 127 – das ist recht wenig, wenn man größeren Datenaustausch über Internet oder zwischen Programmen betreiben will

- die Übertragung der Daten ist sehr langsam (31,25 KBit/Sekunde)



Anwendung im System:

Allgemeine MIDI-Interfaces bilden die Schnittstelle vom MIDI-erzeugenden Eingabegerät zum System. So können z.B. binäre und analoge Sensor-Werte vom Digitizer des I-CubeX-Systems oder von anderen MIDI-Quellen (andere Sensoren, Keyboard, Instrumente, ...) stammen. Das I-CubeX-System verfügt über eine MIDI-Schnittstelle. Der MIDI-Eingang am Computer wird über die Schnittstellenkomponenten „MIDI Sport“ realisiert.


Weitere Informationen sind unter folgendem Link zu finden:

sowie im internen Bereich).